Zittauer Gebirge

Das Zittauer Gebirge ist ein kleines Mittelgebirge im Dreiländereck Deutschland-Tchechien-Polen mit einer maximalen Höhe von 793m (Lausche). Avifaunistisch zeichnet es sich durch das Vorkommen von vielen wald- und felsbewohnenden Arten aus. 

Lage
Das Zittauer Gebirge liegt im äußersten Südostzipfel Sachsens und ist von drei Seiten von Tchechien umgeben. Die Staatsgrenze verläuft entlang der Kammlinie aber viele Wanderwege sind grenzüberschreitend. Die Anreise kann mit dem Zug bis Zittau und dann ggf. mit der historischen Dampflok bis Jonsdorf erfolgen. Mit dem Auto fährt man auf dder A4 bis Bautzen udn dann über die B6 und B178 nach Zittau.

Avifauna
Brutvögel
Direkt am Oybin kann man meist sehr schön die Wanderfalken beobachten. Mit etwas Glück sieht man den im Gebirge brütenden Schwarzstorch. In den Wäldern brüten bei entsprechendem Zapfenangebot Fichtenkreuzschnäbel. Die Wälder sind auch das Zuhause von Raufuss-, Sperlingskauz und Uhu.

Beobachtungsmöglichkeiten
Gute Beobachtungsbedingungen hat man von den Felstürmen des Oybin und der Felsenstadt Jonsdorf aus bzw. von Bergspitzen aus über die Täler und waldigen Hänge. Auch eine Wanderung auf die Lausche lohnt sich meist.