Agrar-Report 2017 stellt (weiterhin) präkere Situation der Vogelarten des Offenlandes fest

26.06.2017 10:58

Titelblatt des vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegebenen Agrarreport 2017
Agrarreport 2017 cover

Das Bundesamt für Naturschutz hat mit der Vorlage des Agrar-Reports 2017 den Finger in die Wunden bezüglich des Rückganges der Offenlandarten gelegt. Die Verärgerungen über diesen Report sind im Bundeslandwirtschaftsministeriums bis hin zu den Bauernverbänden nachvollziehbar und sie lassen hoffen, dass ernsthaft Veränderungen in der Agrarpolitik bezüglich Schutz der Lebensräume wildlebender Pflanzen- und Tierarten spätestens bei der nächsten Runde der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU durchgesetzt werden.

Auszug aus dem Report (S. 32)

„Die Daten und Untersuchungsergebnisse, die dem BfN vorliegen, stützen in der Gesamtschau die Hypothese, dass die ökologischen Wirkungen des Greenings sehr gering ausfallen und der Zustand der Biodiversität in der Agrarlandschaft dadurch kaum beeinflusst wird. Dem stehen jährliche Ausgaben in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro gegenüber, die bis 2020 als Greening - Prämie für Landwirte in Deutschland vorgesehen sind (WEINGARTEN et al. 2014). Somit muss das Greening als eine weitgehend wirkungslose und gleichzeitig zu teure Fehlentwicklung bezeichnet werden.“

Der Agrar-Report kann auf den Seiten des BfN heruntergeladen werden (hier klicken).

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