Verein Jordsand e.V. will Stiftung für die Greifswalder Oie gründen - private Mittel notwendig zur Weiterführung der wissenschaftlichen Forschung

18.10.2010 19:59

Am 11.und 12.10.10 wurden auf der Greifswalder Oie je ein Blauschwanz (Tarsiger cyanurus) beringt. Blauschwänze sind seltene Durchzügler (Verbreitung: Estland, Sibirien bis Japan). Foto: M. Mähler.
Blauschwanz, Oie. Foto: M. Mähler

 Der in Ahrensburg bei Hamburg ansässige „Verein Jordsand zum Schutze der Seevögel und der Natur e.V." will zur Erhaltung des Naturschutzgebietes Insel Greifswalder Oie eine Stiftung gründen und bittet um Unterstützung. Zur Gründung einer Stiftung, die als Zustiftung vorgesehen ist, bedarf es eines Gründungskapitals von mindestens 50.000 €. Zur Ansammlung dieses Kapitals hat der Verein bei der Sparkasse Vorpommern bereits ein Spendenkonto (Kontonummer 370 003 373, BLZ 150 505 00 ) eingerichtet, auf das unter dem Stichwort „Stiftung Oie" Spenden eingezahlt werden können. Jeder Euro ist nachhaltig angelegt. Das Kapital liegt fest! Nur die Zinserträge würden für die Naturschutzarbeit der Greifswalder Oie aufgewendet.

 

Die staatlichen Zuschüsse, so der Verein, der die Greifswalder Oie seit Jahren vorbildlich betreut, würden nur zu etwa 5 % die jährlichen Kosten für die Betreuung der Insel abdecken. Um den laufenden Finanzbedarf für die kontinuierliche wissenschaftliche Arbeit aufzubringen, soll eine Stiftung helfen. Der VSO unterstützt den Verein Jordsand seit vielen Jahren auf ehrenamtlicher Basis personell bei der Besetzung der Beringungsstation im Rahmen der wiss. Vogelberingung auf dieser für den Vogelzug in der Ostsee wichtigen Insel. Viele Vogelberinger aus Sachsen und angrenzend, oft aus den Reihen unseres Vereins, helfen jedes Frühjahr und jeden Herbst auf der Insel. Der heutige Stationsleiter Mathias Mähler ist auch Mitglied im VSO. Gern rufen wir daher zur finanziellen Unterstützung der Stiftungsgründung auf!

 

Hartmut Meyer

 

Foto 2: Leiter der Beringungsstation Greifswalder Oie, Mathias Mähler, bei der Beringung eines Raubwürgers. Foto: Jordsand.

 

Zurück