Graugänse in Leipzig mit Halsbändern markiert: Bitte um Mithilfe bei der Ablesung

11.08.2010 07:16

Graugans mit Halsband F 44. Foto: D. Heyder
Graugans F 44

Graugänse sind nicht nur in der Oberlausitz und im Raum Dresden wieder eine alltägliche Erscheinung, sondern werden seit den letzten 10-15 Jahren verstärkt auch in Nordwestsachsen, u.a. im Großraum Leipzig beobachtet, wo mittlerweile zahlreiche Paare brüten und in den letzten Jahren außerhalb der Brutzeit regelmäßig Ansammlungen von 300-500 Vögeln festgestellt wurden. Um mehr über das Ausbreitungs- und Wanderverhalten dieser Teilpopulation zu erfahren, wurden durch den Leipziger Beringer Dietmar Heyder seit diesem Frühjahr bislang 10 Vögel (je 5 Alt- und Jungvögel) am Silbersee Lößnig im Süden der Stadt Leipzig mit gelben Halsbändern und schwarzer Inschrift markiert. Der Code besteht aus dem Großbuchstaben F und um 90° gedreht 2 Zahlen. Bislang konnten Austauschbeziehungen zum Elsterstausee sowie zum Wildpark Connewitz nachgewiesen werden, wobei vermutlich auch Wechsel zu Rastgebieten im Raum Leipzig-Borna-Altenburg sowie zu weiteren Rastgebieten im Raum Halle/Merseburg sowie nördlich Leipzig stattfinden.

 

Zur Klärung der offenen Fragen werden alle Ornithologen, insbesondere jene in Nordwestsachsen, um Mithilfe bei der Ablesung der Halsbänder gebeten. Meldungen über abgelesene Halsbänder werden erbeten an: Dipl.-Biol. Thomas Heinicke, D-18581 Vilmnitz Tel.: 038301-889936, mobil: 0178-3031069, Email: thomas.heinicke@gmx.net. Nutzer der website www.geese.org können ihre Ablesungen auch direkt online melden.

 

Thomas Heinicke

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