Ausgestorben oder nur verschollen? Per Vortrag auf der Suche nach einem der seltensten Vögel der Paläarktis

15.10.2010 10:34

Vor einiger Zeit erging erneut ein Aufruf an die Orni-Gemeinde in der ganzen Welt, nach einem der seltensten Vögel der Westpaläarktis Ausschau zu halten, von dem es mindestens seit 1995 in seinen Überwinterungsgebieten keine gesicherten Beobachtungen mehr gibt und der von der IUCN (auf deutsch: Internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) als unmittelbar vom Aussterbens bedroht eingestuft wurde. Muss der Dünnschnabel-Brachvogel (Numenius tenuirostris ) heute tatsächlich bereits als Ausgestorben betrachtet werden oder hat eine kleine Restpopulation irgendwo in den riesigen zentralasiatischen Mooren und Steppen überlebt?

 

Auch Thomas Hallfarth, Sprecher der Avifaunistischen Kommission Sachsen, hat bei seinen Reisen nach Mittelasien in der Ukraine, vermutlich in einer der letzten bekannten Brutregionen der Art, Ausschau nach dem Dünnschnabel-Brachvogel gehalten. In einem spannenden Vortrag zum VSO-Regionaltreffen Chemnitz in Pleißa b. Limbach-Oberfrohna, im Waldhotel & Gasthof „Tannmühle" (www.waldhotel-tannmuehle.de ) am Donnerstag, 21.10., um 19.00 Uhr , stellt er sein Ergebnis vor. Interessenten sind zu diesem Vortragsabend herzlich eingeladen.

 

Hartmut Meyer

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