Nachrichtenarchiv

September 2016

24.09.2016 08:18 von Markus Ritz

Mit Usutu infizierte Amsel (Foto: Karsten Peterlein)

Usutuvirus auch in Sachsen auf dem Vormarsch?

2011 und 2012 machte das aus den Tropen stammende Usutu-Virus bereits Schlagzeilen als es zu einem Vogelsterben vorallem in den wärmebegünstigten südlichen Bundesländern kam. Am auffallendsten ist der Effekt bei den städtischen Amseln, die in den Sommermonaten eine stark erhöhte Sterblichkeit haben. In manchen Orten wurde gar das lokale Aussterben der Amseln befürchtet. In diesem Jahr scheint nun das Usutu-Virus wieder verstärkt auszubrechen. Erstmals sind weitere Regionen in Deutschland betroffen. Neben Berlin waren auch in Leipzig viele tote Amseln gefunden wurden. In vom NABU Leipzig eingesandten Amseln konnte das Virus nachgewiesen werden. Die weitere Entwicklung soll möglichst genau verfolgt werden und der NABU bittet auf seiner homepage um die Meldung von kranken und toten Amseln.

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04.09.2016 22:33 von Markus Ritz

Sperlingskauz (Foto J. Halbauer)

Mitgliederinformation: Lastschrifteinzug Mitgliedsbeitrag & neue Vereinsadresse

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, wie viele unter Euch sicherlich bemerkt haben, wurde der Mitgliedsbeitrag für 2016 von den Mitgliedern, die dem VSO ein entsprechendes SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, noch nicht abgebucht. Ursache dafür sind technische Schwierigkeiten, die mittlerweile gelöst sind. Mitte September wird nun die Abbuchung des Mitgliedsbeitrags für 2016 erfolgen und von den Mitgliedern muss nichts weiter unternommen werden. Die verspätete Abbuchung hat für die betroffenen Mitglieder keine Auswirkungen. Der Mitgliedsbeitrag für 2017 wird im März 2017 planmäßig abgebucht. Wir möchten an dieser Stelle ebenfalls über die neue Adresse des VSO informieren. Postsendungen sind zukünftig zu richten an: Verein Sächsischer Ornithologen e.V. Postfach 25 15 21 04351 Leipzig Für Rückfragen zum Lastschrifteinzug oder Belangen zur Mitgliedschaft steht Euch Jakob Reif unter 0174 3439901 gern zur Verfügung.

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01.09.2016 13:08 von Markus Ritz

Farbberingtes Teichhuhn

Großes Seminar „Beringung und Wiederfunde“ in Bad Sulza am 17./18.09.2016

Der Verein ProRing veranstaltet regelmäßig Fortbildungsseminare, die informative Vorträge beinhalten und einen Erfahrungsaustausch in netter Runde ermöglichen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Referenten interessante Themen im Bereich Vogelberingung vorstellen. Die Seminare sind für Beringer, Beringungshelfer und Beringungsinteressierte gedacht, Vertreter der drei deutschen und der österreichischen Beringungszentrale gestalten das Seminar mit. Für das Seminar "Beringung und Wiederfunde" vom 16.-18.09. sind noch ein paar wenige Restplätze frei, diese werden nun zum günstigeren Mitgliederpreis und ohne Spätbucherzuschlag für alle Kurzentschlossenen angeboten.

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01.09.2016 12:56 von Markus Ritz

Verabschiedung der vier ehem. VSO-Vorstände

Bericht zum Sommerkolloquium "25 Jahre VSO 1990 bis 2015"

Was auf der Jahresversammlung im März in Bad Elster noch widrige Umstände verhindert hatten, konnte nun nachgeholt werden: Die vier ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Stephan Ernst, Kai Gedeon, Hartmut Meyer und Jens Voigt wurden mit dem gebührenden Dank in den "Ruhestand" verabschiedet. Den feierlichen Rahmen dafür bildete das Museum der Westlausitz in Kamenz, wo bei tropischem Wetter 60 Gäste durch Olaf Zinke als Gastgeber und Markus Ritz als 1. Vorsitzenden begrüßt werden konnten. Im ersten Vortrag beleuchtete Dirk Tolkmitt die Entwicklung des Vereins in den letzten 25 Jahren. Nicht nur die absolute Zahl an Mitgliedern ist bis 2015 stetig gestiegen, auch in Relation zur Bevölkerungszahl des jeweiligen Bundeslandes belegt der VSO unter den angrenzenden Landesverbänden mit 20 Mitgliedern pro 100.000 Einwohner den Spitzenplatz. Als Gründe dafür können neben zahlreichen Veranstaltungen (Jahrestagungen, Fachseminare, Sommertreffen, VSO-Reisen) auch außergewöhnliche Leistungen im Bereich der Publikationen ausgemacht werden. So sind die Mitteilungen des Vereins in mehr als 5.400 Druckseiten erschienen, daneben gab es so erfolgreiche Schriften wie die Artenhilfsprogramme mit Auflagen im Tausenderbereich. Diese messbaren Erfolge beruhen nicht zuletzt auf dem langjährigen Engagement der vier ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder, wie der Redner mit teils launigen Worten illustrierte.

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