Nachrichtenarchiv

2019

19.11.2019 07:54 von Markus Ritz

Die extensiv genutzten Wiesen auf dem Erzgebirgskamm sind noch Lebensraum von Wachtelkönig, Braunkehlchen und Wiesenpieper (Foto: Udo Kolbe)
Extensive Wiesen des Erzgebirbskamms

Ein Naturschutzgroßprojekt für den Erzgebirgskreis?

Über die Richtlinie „chance.natur“ fördert der Bund in national bedeutsamen und repräsentativen Naturräumen sogenannte Naturschutzgroßprojekte (NGP). Im Erzgebirgskreis gibt es seit dem Jahr 2012 Bestrebungen von unterschiedlichen Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen zur Durchführung eines solchen NGP. In den Jahren 2017 und 2018 wurde daraufhin eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die zum Ziel hatte, das Potenzial für eine Umsetzung in fest definierten Untersuchungsgebieten zu ermitteln und zu prüfen, ob die Kriterien für die Inanspruchnahme von Fördermitteln erfüllt werden. Unter Einbeziehung möglicher Tritt- und Verbundflächen konnten drei mögliche Fördergebiete als Kulisse für ein NGP abgegrenzt werden: 1. „Offenlandverbund Elterlein bis Oberwiesenthal“ 2. „Bergwiesen und Moore des Kammbereichs von Satzung bis Rübenau“ 3. „Steinrücken- und Heckenlandschaften um Annaberg und Mildenau“ Noch bis zum 30.11.2019 haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an einer öffentlichen Umfrage zur Machbarkeitsstudie eines Naturschutzgroßprojektes im Erzgebirgskreis teilzunehmen. Weitere Informationen und den Zugang zur Umfrage finden Sie unter folgendem Link: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/erzgebirgskreis/beteiligung/aktuelle-themen/1016870

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01.11.2019 18:08 von Markus Ritz

Phänologie (Dekadenmaxima pro Landkreis) des Kiebitz in Sachsen 2015
Phänologie Kiebitz Sachsen 2015

Aufruf Datensammlung Ornithologische Beobachtungen Sachsen 2016

Der Bericht "Ornithologische Beobachtungen 2015 in Sachsen" befindet sich in der Endbearbeitung und wird nach Fertigstellung so schnell wie möglich unseren Mitgliedern übergeben. Die Arbeitsgruppe des Sächsischen Ornithologischen Berichtes dankt wieder allen, die ihre Daten für diesen Bericht bereitstellten. Der nächste Jahresbericht für 2016 soll nun anschließend bearbeitet werden. Wir bitten daher alle Ornithologen – wenn nicht schon geschehen – ihre avifaunistischen Daten aus Sachsen auch für diesen Bericht zu übermitteln. Als eine Möglichkeit wird dabei die Meldung über ornitho.de gesehen. Von den diesmal über 360.000 Beobachtungsdaten die dem Bericht 2015 zugrunde liegen, stammt ein großer Teil vom Internetportal ornitho.de. Über die intensive Nutzung dieser Meldeform sind wir erfreut.

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28.10.2019 13:21 von Markus Ritz

Der Kiebitz gehört zu den Sorgenkindern in unserer Agrarlandschaft (wikipedia, creative commons)
Der Kiebitz - Sorgenkind der Agrarlandschaft

Positionspapier der DOG zur vogelfreundlichen Agrarpolitik veröffentlicht

Dass sich die größten Sorgenkinder unserer heimischen Brutvögel unter den Bewohnern der Offenlandschaft befinden ist hinreichend bekannt. In keiner anderen Gilde waren die Bestandsverluste der letzten Jahrzehnte so dramatisch wie bei unseren Feldvögeln. Gleichzeitig ist gut bekannt was die starken Verluste ausgelöst hat, und Lösungsansätze sind vorhanden. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Bindung von Mitteln für die Landwirtschaft auch an die gesellschaftliche Aufgabe des Erhalts unserer Biodiversität. Über die großen Summen der im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) von der EU an die Landwirtschaft vergebenen Geldmittel wird gegenwärtig wieder verhandelt. Mit der nächsten Förderperiode könnten die Weichen gestellt werden, damit der Verlust an Biodiversität in unserer Agrarlandschaft gestoppt wird (bzw. die Diversität wieder hergestellt wird). Die DOG hat das vorliegende Wissen zusammengefasst und auf wissenschaftlicher Grundlage die Forderungen für eine naturverträgliche Agrarpolitik zusammengefasst. Das Positionspapier kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.do-g.de/fileadmin/DO-G_Positionspapier_Agrarvoegel_21.10.2019_n.pdf

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27.10.2019 21:15 von Markus Ritz

Anzahl der Meldungen von Eichelhähertrupps mit mind. 10 Individuen im Herbst 2016 - 2019
Meldungen von Eichelhähertrupps (>9 Ind.) in Sachsen

Starker Einflug/Durchzug von Eichelhähern

Gegenwärtig werden an vielen Stellen in Europa große Trupps von Eichelhähern registriert. An einigen Planbeobachtungsstellen gingen die Zahlen in die Tausende pro Tag und betrugen ein Vielfaches der sonst üblichen Mengen. Auch in Sachsen wurden über ornitho.de im September und Oktober bereits viel mehr Trupps mit mindestens 10 Eichelhähern gemeldet als in den Vorjahren (siehe Grafik). Es ist bekannt, dass Eichelhäher stark auf Mastjahre der Eiche reagieren. Was das diesjährige Phänomen wo ausgelöst hat, ist allerdings bisher unklar. Auch bleibt anzuwarten, ob es im Frühjahr einen starken Gegenzug geben wird, oder ob nördliche und östliche Brutbestände 2020 erst mal geringer ausfallen.

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24.10.2019 17:40 von Markus Ritz

Turteltaube (Quelle: wikipedia, creative commons)
Tureltaube - Vogel des Jahres 2020

Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Der Vogel des Jahres 2020 ist die Turteltaube. Wie üblich steht auch die Turteltaube für Probleme in unserer Vogelwelt. In ihren Brutgebieten wird ihr das Leben durch die immer noch anhaltende Vernichtung von Feldgehölzen, Hecken und Randstrukturen schwer gemacht. Und auch die verbreite Anwendung von Herbiziden trägt dazu bei, dass die Turteltaube zu wenig Nahrung findet. Zusätzlich leidet der Langstreckenzieher durch schlechte Bedingungen in den Winterquartieren und Verluste auf dem Zug. In Summe hat sich der Bestand der Turteltaube in Deutschland seit den 1990er Jahren halbiert und liegt aktuell bei nur noch 12.500 bis 22.000 Brutpaaren.In Sachsen brüteten in der Zeit der deutschlandweiten ADEBAR-Kartierung (2004-2007) etwa 2.000 - 3.500 Brutpaare. Obwohl keine genauen Zahlen vorliegen, wird aus vielen Gegenden ein deutlicher Rückgang gemeldet. Kaum zu glauben, dass unter diesen Rahmenbedingungen in vielen Ländern Europas noch legal Turteltauben geschossen werden dürfen. Die Jagdstrecke in Europa wird auf 2 Mio. Individuen geschätzt! Gegen die überflüssige und schädliche Jagd auf Turteltauben richtet sich eine Petition des NABU: https://mitmachen.nabu.de/turteltauben-retten

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02.10.2019 09:03 von Markus Ritz

Die Waldmoore und Moorgewässer im FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" sind Brutstätte vom Waldwasserläufer und Kranich (Foto: M. Schrack)
Waldmoor im FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf"

Veranstaltung zum Kiesabbau in der Radeburg-Laußnitzer Heide

Kiesgruben schaffen in eintönigen Landschaften regelmäßig interessante Strukturen und bieten dann auch selten gewordenen Tierarten Lebensraum. So brütet ein Großteil der in diesem Jahr landesweit kartierten Uferschwalbe in solchen Sekundärhabitaten. Auf der anderen Seite werden durch offene Bergbaue auch wertvolle Lebensräume unwiederbringlich vernichtet und angrenzende Habitate beeinträchtigt. Auch hat die übliche Praxis der nachträglichen Verfüllung negative Auswirkungen auf Schutzgüter. Das gegenwärtige Bergbaurecht berücksichtigt diese Belange des Gemeinwohls nur unzureichend. Dieses Spannungsfeld wird am Beispiel des geplanten großflächigen Kiesabbaus in der Radeburger Heide am 16.11. in Berbisdorf bei einer Informationsveranstaltung beleuchtet. Die Fachgruppe Großdittmannsdorf im NABU hat viele Jahre wichtige Grundlagendaten erhoben und sich gemeinsam mit dem VSO und weiteren Naturschutzvereinen gegen das gegenwärtige Vorgehen im Planungsverfahren gewandt. Alle Interessierten sind herzlich zu der Informationsveranstaltung herzlich eingeladen. Nähere Informationen sind dem unten stehenden pdf zu entnehmen.

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02.10.2019 08:42 von Markus Ritz

Extensive Wiesen auf dem Erzgebirgskamm (Foto: U. Kolbe)
Extensive Wiesen auf dem Erzgebirgskamm

60 Jahre Fachgruppe Neuhausen/Olbernhau

In den Ortsgruppen des VSO wird die wichtige Facharbeit vor Ort geleistet. Sie bilden damit quasi das Rückrat unseres Vereins. Wer in die Arbeit vor Ort eingebunden ist, weiss, dass es nicht immer einfach ist die Arbeit kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Daher ist es erfreulich und bewundernswert, dass die Fachgruppe Neuhausen/Olbernhau am 9.November bereits ihr 60jähriges Bestehen feiert. Die Fachgruppe läd dafür alle Interessierten zu einer Jubiläumsveranstaltung mit kleinem Vortragsprogramm in das Erzgebirge nach Zethau ein. Am Rand der Veranstaltung gibt es natürlich viel Zeit für den persönlichen Austausch und dem Schwelgen in Erinnungen. Die Einladung mit Programm und weiteren Informationen kann dem untenstehenden pdf entnommen werden.

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10.07.2019 09:59 von Markus Ritz

Uferschwalben an Bruthöhle (Foto: D. Cîrano)
Uferschwalben an Bruthöhlen

Landesweite Uferschwalbenerfassung - Koloniegrößen jetzt ermitteln

Nachdem in den Vorwochen bereits viele Ansiedlungen der Uferschwalbe bestätigt oder sogar neu entdeckt werden konnten, gilt es in den nächsten zwei Dekaden den Brutbestand zu ermitteln. Die Ermittlung einer genauen Zahl besetzter Brutröhren ist besonders bei größeren Kolonien nicht einfach und mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Dazu muss man über einen längeren Zeitraum die Besetzung jeder einzelnen Röhre überprüfen. Ein sehr guter Näherungswert lässt sich aber über die Zählung der vorhandenen nutzbaren Brutröhren erreichen. Normalerweise sind mehr Röhren vorhanden als Paare erfolgreich brüten und der Brutbestand würde bei einer Röhrenzählung überschätzt. Aus Detailuntersuchungen zum Verhältnis besetzter zu vorhandener Röhren lässt sich aber ein Korrekturfaktor ableiten, womit man dem tatsächlichen Brutbestand nahe kommt.

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09.07.2019 19:08 von Markus Ritz

Stellenausschreibung Leiter Staatliche Vogelschutzwarte Neschwitz

Der Leiter der sächischen Vogelschutzwarte Dr. Joachim Ulbricht scheidet aus Altersgründen im Sommer 2020 aus dem Dienst aus und gegenwärtig wird nach seinem Nachfolger gesucht. Interessenten aus Sachsen, welche die Voraussetzungen erfüllen, sind besonders angesprochen, sich für die Stelle zu bewerben. Die Frist für die Bewerbung ist der 31.Juli 2019.

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08.07.2019 18:33 von Markus Ritz

Fritz Brozio beim Vortrag zum Naturschutzgroßprojekt Niederspree-Hammerstadt (Foto: M. Ritz)
Fritz Brozio beim Vortrag zum TG Niederspree

VSO-Sommertreffen in Reichwalde

Bei angenehmem, nicht zu heißem Sommerwetter, erlebten am vergangenen Wochenende 43 Ornithologen aus Sachsen und weiteren Bundesländern ein erlebnisreiches Sommertreffen. Der Samstagnachmittag war mit vier Vorträgen zur Avifauna der Umgebung (Truppenübungsplatz, Teichgebiete) bzw. typischen Arten (Rallen) und einem Projekt zum Prädatorenmanagement (Wachbär, Mink, Marderhund) gefüllt. Am Abend führten drei verschiedene Exkursionen unter Leitung von Dr. Fritz Brozio, Steffen Koschklar und Dr. Markus Ritz ins Teichgebiet Niederspree, an den Schlossteich Klitten und zum Ziegenmelker. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde am Lagerfeuer im Schullandheim Reichwalde noch viel besprochen und diskutiert. Am Sonntagmorgen ging es nach dem Frühstück nochmal an den Schlossteich und an die Neuliebeler Senke. Dort konnte aus nächster Nähe der Gegensatz zwischen Feuchtwiesen der Teichlausitz und der Tagebaulandschaft angesehen werden. Wir freuen uns über ein gelungenes Sommertreffen und haben gehört, dass die Lausitz ein paar neue Freunde gefunden hat.

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02.07.2019 13:35 von Markus Ritz

Gelingt ein Wiederfang dieses Neuntöters zum Beringungsseminar Ende August 2019? (Foto: R. Spangenberg)
gefangener Neuntöter Mai 2019

Noch freie Plätze beim Wochenendseminar "Grundlagen Vogelberingung"

Vom 24.-25 August 2019 jährt sich bereits zum dritten mal das Beringungscamp in Gelenau (Erzgebirge). Für diese Veranstaltung stehen noch freie Plätze zur Verfügung! In gemütlicher und lockerer Runde vermitteln wir unseren kleinen und großen Gästen die Grundlagen der Vogelberingung. An über 100 m-Netzbahnen können natürlich auch praktische Erfahrungen im Umgang mit Vögeln in der Hand gesammelt werden. Das zu erwartende Artenspekrum umfasst mit Goldhähnchen und Zaunkönig sowie Misteldrossel und Eichelhäher sowohl die klein(st)en als auch größeren Vertreter unsere einheimischen Singvögel. Mit Gimpel, Fichtenkreuzschnabel, Tannenmeise und Waldbaumläufer ist auf die typischen erzgebirgischen Waldarten in den Netzen zu hoffen. Zu den Höhepunkten der bisherigen Fänglinge Ende August/Anfang September zählen u.a. Sperlingskauz, Wendehals und Feldschwirl. In diesem Sinne hoffen wir auf viele interessierte Teilnehmer und spannenden Vogelarten.

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28.05.2019 10:14 von Markus Ritz

Brutröhren der Uferschwalbe in Sandgrube (Foto: M. Ritz)
Brutröhren der Uferschwalbe in Sandgrube

Landesweite Uferschwalbenerfassung - Koloniebesetzung hat begonnen

Inzwischen sind die Uferschwalben überall angekommen und haben mit der Besetzung der Kolonien begonnen. Gegenwärtig werden die vorhandenen Brutröhren gesäubert und neue Röhren gegraben. Es bietet sich also an in den nächsten Wochen bekannte Kolonien auf ihre diesjährige Nutzung zu überprüfen. Noch wichtiger ist die Suche nach neuen Vorkommen, die jährlich wechselnd schnell in geeigneten Abbruchkanten entstehen können. Regelmäßige Sichtungen von Uferschwalben in Gegenden ohne bekannte Vorkommen geben da einen guten Hinweis und sollten Anstoss zur Nachsuche sein. Die sächsischen Ornithologen möchten dieses Jahr möglichst alle Kolonien zahlenmäßig erfassen, um einen aktuellen Überblick über den Bestand zu bekommen.

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28.05.2019 08:26 von Markus Ritz

Freikarten für HanseBird 15./16.Juni Hamburg zu vergeben

"Nur was man kennt, das schützt man auch" - unter diesem Motto geht die vom NABU Hamburg veranstaltete HanseBird 2019 bereits in die zehnte Runde und lockt als Vogelfestival des Nordens jedes Jahr zahlreiche Vogelfreunde, Naturliebhaber und Fotografen in die Hansestadt. Vor der einzigartigen Kulisse der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm rund um die Welt der Vögel. Der VSO hat einige Freikarten für dieses Festival bekommen und möchte sie gern an seine Mitglieder verteilen. Wer Interesse hat meldet sich bitte bei Stefan Siegel (siegel@vso-web.de).

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22.05.2019 16:16 von Markus Ritz

Schloss Neschwitz
Schloss Neschwitz

Fachtagung Vogelschutzwarte und Naturschutzstation Neschwitz 14.Juni

Am 14. Juni 2019 findet in Neschwitz anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der wiedereingerichteten Vogelschutzwarte Neschwitz und des 25-jährigen Bestehens der Naturschutzstation Neschwitz eine kleine Fachtagung statt. Dazu sind alle Ornithologen herzlich eingeladen. Im Saal der Gaststätte „Herrschaftlicher Gasthof“ in Neschwitz wird es von 13:30 - 16:00 Vorträge geben und im Anschluss eine kleine Exkursion in ein Teichgebiet stattfinden. Weitere Informationen können dem angehängten Flyer entnommen werden.

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16.05.2019 12:16 von Markus Ritz

Teichverlandungsmoor im TG Niederspree

Noch Restplätze beim VSO-Sommertreffen am 6./7.Juli in der Oberlausitz

Unser VSO-Sommertreffen führt uns dieses Jahr in die Oberlausitz. Im Schullandheim Reichwalde haben wir einen Vortragsraum zur Verfügung und befinden uns zentral gelegen um sowohl die Teichlandschaft als auch die Tagebaufolgelandschaft erkunden zu können. Neben mehreren Vorträgen zur Avifauna der Region, möchten wir natürlich auch versuchen Ziegenmelker, Zwergdommel, Kleinralle und Co. bei einer Abend- und einer Vormittagsexkursion live zu sehen. Und natürlich soll viel Zeit für den gegenseitigen Austausch sein. Das Sommertreffen kann natürlich auch als Tagesgast besucht werden. Zur besseren Planung der Räumlichkeiten und ggf. gewünschter Mahlzeiten bitten wir aber um eine Anmeldung bei Markus Ritz. Auch eine Übernachtung ist möglich. Die Zweibett-Zimmer sind zwar bereits vergeben, aber in den Mehrbettzimmern sind noch einige Betten frei.Weitere Infos können dem Flyer entnommen werden.

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25.04.2019 17:19 von Markus Ritz

Gutes Jahr für Raufusskauz in Sachsen?

Offenbar sind die Umweltbedingungen (Nahrungsangebot) für den Raufusskauz in Sachsen in diesem Jahr gut. In vielen Gegenden wird die Eule in größeren Anzahlen gemeldet. Auch in ornitho.de liegen bereits 33 Meldungen mit Brutzeitcode vor, während es im gesamten Jahr 2018 nur 16 Meldungen waren (siehe Grafik). Gegenwärtig rufen die Käuze noch gut, auch wenn wir die beste Zeit vermutlich schon hinter uns haben. Ein Besuch in geeigneten Habitaten kann in den nächsten Nächten also noch lohnen. Die höchste Rufaktivität ist übrigens zwischen 22:00 und Mitternacht sowie zwischen 3:00 und 4:00.

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25.04.2019 17:00 von Markus Ritz

DDA sucht Mitarbeiter

Der DDA sucht zur Verstärkung seines Teams in seiner Geschäftsstelle in Münster zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/nwissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (100%)befristet für zwei Jahre. Er wird im Rahmen des Vorhabens „Handlungsbedarf und Maßnahmen in der Folge der nationalen Vogelschutzberichte“ die von den Bundesländern zugearbeiteten Daten aus den Vogelschutzgebieten (SPA) aufarbeiten. Nähere Informationen sind hier zu finden: http://www.dda-web.de/downloads/texts/DDA_Stellenanzeige_SPA-Management.pdf

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09.04.2019 21:36 von Markus Ritz

Birdrace 2019 am 4. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!

Noch gerade einmal vier Wochen sind es bis zum mittlerweile 16. bundesweiten Birdrace, für das man sich seit dem 6. April anmelden kann (Link s.u.). Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter und versuchen in Teams von 2 bis 5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, denn die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Birdracern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich und fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an höchster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot.

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08.04.2019 21:41 von Markus Ritz

Stelle des Leiters der Sächsischen Vogelschutzwarte Neschwitz ausgeschrieben

Der Leiter der sächischen Vogelschutzwarte Dr. Joachim Ulbricht scheidet aus Altersgründen im Sommer 2020 aus dem Dienst aus und gegenwärtig wird nach seinem Nachfolger gesucht. Die Informationen zur Stellenausschreibung sind auf den Seiten der Sächsischen Staatskanzlei zu finden: https://www.karriere.sachsen.de/karriere/stellenanzeige.jsp?q=&internalJobAdvertisement=&managerialResponsibility=false&searchRadius=25&fachbereichId=14&locationId=246&sortOrder=LATEST_RELEASE&page=1&id=2583 Die Frist für die Bewerbung ist der 26.April 2019.

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02.04.2019 21:16 von Markus Ritz

Stephan Ernst mit der Urkunde der Ehrenmitgliedschaft (Foto: M. Liebschner)

Jahrestagung in Marienberg mit 210 Teilnehmern bei spannenden Vorträgen und Vorstandswahlen

Am letzten Märzwochenende fand in Marienberg bei fast sommerlichem Wetter die Jahrestagung des VSO statt. Der Einladung waren 210 Personen gefolgt und hörten vielfältige Vorträge über Wanderfalke, Kleineulen, Dohle, Schwarzstorch, Auerhuhn und auch im Staudenknöterich nistende Vögel und das Projekt Siedlungsdichteuntersuchungen in Sachsen, sowie die Vögel des Böhmischen Beckens.Ein Abdruck der Zusammenfassungen der Vorträge soll in unseren Mitteilungen erfolgen, damit auch die nichtanwesenden Mitglieder teilhaben können.

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01.04.2019 20:47 von Markus Ritz

Brutplatzdokumentation der Dohle in Sachsen

Schon 1996 gab es eine Erfassung von Brutplätzen der Dohle in Sachsen. Die daraus resultierenden 109 Datensätze wurden ein Jahr später als Poster auf der Jahresversammlung des VSO in Beerheide vorgestellt. Auch in der heutigen Zeit benötigt die Dohle unsere Hilfe und Aufmerksamkeit. Sanierungs- und Bauboom bedrohen die Brutplätze der Gebäudebrüter. Einseitiges Interpretieren von „Ordnung und Sauberkeit“ an Gebäuden lassen die darin und daran lebenden Vögel zum Buhmamm im momentanen Zeitgeist unserer Gesellschaft werden. In Sachsen ist die Dohle durch den Gesetzgeber als eine bedrohte Vogel eingestuft und entsprechend geschützt. Leider können, oft durch Unkenntnis oder fehlende Aktualisierung der Brutplätze dieser Vogelart, nicht die erforderlichen Maßnahmen zu deren Erhaltung und Schutz resalisiert werden.

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11.03.2019 08:53 von Markus Ritz

Vorderseite Anmeldekarte VSO-Jahrestagung 2019
Vorderseite Anmeldekarte VSO-Jahrestagung 2019

Postprobleme im VSO-Postfach

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder, in den letzten Tagen erreichte uns von mehreren Mitgliedern die Mitteilung, dass Postsendungen mit Anmeldekarten an unser Postfach in Leipzig durch die Deutsche Post an die Absender zurückgeschickt wurden. Als Grund wurde durch die Deutsche Post angegeben, dass der Empfänger nicht ermittelt werden könne oder die Sendung nicht abgeholt werden würde. Beides ist nicht zutreffend, da wir bereits viele Anmeldungen erhalten haben und das Postfach regelmäßig leeren. Wir stehen derzeit mit der Deutschen Post in Kontakt, um eine schnelle Lösung dieses Problems herbeizuführen. Bei allen Betroffenen möchten wir uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen!

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08.03.2019 11:25 von Markus Ritz

Stromschlagopfer Weissstorch, Foto: Uwe Seidel

Meldeplattform Vogelfund und Stromleitung des NABU

Nach einer vom NABU beauftragten Schätzung sterben in Deutschland jedes Jahr bis zu 1,8 Millionen Brutvögel und bis zu 1 Million Rastvögel durch Kollisionen mit Stromübertragungsleitungen (mehr dazu im NABU-Gutachten „Vogel-Kollisionsopfer an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen in Deutschland – eine Abschätzung“ (2017), online unter www.NABU.de/news/2017/03/22059.html). Einige Vogelarten fliegen häufiger gegen Leitungen als andere. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Unser Wissen zu den konkreten Leitungsabschnitten und Masten, an denen Vögel verenden ist bislang unzureichend. Der NABU und die Renewables Grid Initiative (RGI) haben eine Online-Meldeplattform eingerichtet, damit die Funde toter Vögel gemeldet und von einem Ornithologen erfasst und ausgewertet werden. Die so erhobenen Daten sollen dabei helfen, Vögel künftig vor gefährlichen Masten und Leitungen zu schützen.

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06.03.2019 21:36 von Markus Ritz

Heft 6 Band 11 der Mitteilungen des VSO versendet

In den letzten Tagen wurde durch den Förderverein Sächsische Vogelschutzwarte e.V. das neue Heft unserer „Mitteilungen des Vereins Sächsischer Ornithologen“ versendet. Es enthält neben unserem Tagungsbericht und mehreren Rezensionen, Beiträge über Falken, die Rohrdommel, Baum- und Wiesenpieper, Nilgans sowie über den Brutnachweis der Alpenbraunelle im Erzgebirge. Gleichzeitig ist es das letzte Heft von Band 11, mit dessen Abschluss eine neue Ära anbrechen wird. Denn wie schon länger angekündigt, legt unser langjähriger, verdienter Redakteur Stephan Ernst die Redaktions­arbeit in einer Übergangsphase in andere Hände.

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06.03.2019 08:41 von Markus Ritz

Feldsperling am Spatzenhotel

Aktion „Max Meise“ - Umweltamt Chemnitz und VSO laden ein

Wie alljährlich laden wir auch in diesem Jahr wieder Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern zum Bau von Vogelnistkästen in die Naturschutzstation, Adelsbergstr. 192, 09127 Chemnitz (Gablenz) ein. Am Samstag, dem 09.03.2019, von 9:00 bis 16:00 Uhr, können Interessenten unter fachkundiger Anleitung von Vogelschützern und Mitarbeitern der Naturschutzbehörde Nistkästen für Vögel, z. B. für verschiedene Meisenarten, wie Kohl- und Blaumeise, Trauerfliegenschnäpper, Star, Gartenrotschwanz und viele mehr selbst bauen.

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22.02.2019 15:28 von Markus Ritz

Titel Einladung Marienberg

Einladung zur Jahrestagung in Marienberg versendet

Alle Mitglieder sollten in dieser Woche Post vom Verein mit der Einladung zur diesjährigen Jahrestagung vom 29.-31.März in Marienberg erhalten haben. Nach der Vorexkursion am Freitag nachmittag werden Dieter Saemann und Udo Kolbe Aivfaunistisches aus dem Erzgebirge in ihrem Abendvortrag mitteilen. Der Samstag ist gut gefüllt mit Vorträgen zu Avifaunistik und Vogelschutz in Sachsen und darüber hinaus. Am Samstag nachmittag findet die Mitgliederversammlung mit den turnusmäßigen Vorstandswahlen statt. Markus Ritz, Jakob Reif, Jens Hering und Christina Scheinpflug treten wieder zur Wahl an. Dirk Tolkmitt scheidet nach langer Mitarbeit aus und Christina Scheinpflug kandidiert für die Position der 2.Vorsitzenden. Neu in den Vorstand möchten sich Torsten Peters und Stefan Siegel wählen lassen. Den Vortrag am Samstag abend bestreitet Thomas Hallfarth und berichtet über seine Exkusrsionen in die Mongolei. Am Sonntag erlaubt das Wetter hoffentlich eine Exkursion auf den Erzgebirgskamm.

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11.02.2019 10:15 von Markus Ritz

Teilnehmer des VSO-Seminars Datenauswertung
VSO-Seminar Datenauswertung (Foto: Jens Voigt)

VSO-Seminar "Von (ornitho-)Daten zum Phänogram" in Hainichen durchgeführt

Am Samstag, den 9.Februar haben fünf Ornithologen das Angebot des VSO angenommen und sich näher in die Kunst der Datenauswertung einführen lassen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Umgang mit großen Datenmengen und den Möglichkeiten der Sortierung, Filterung und Umstrukturierung mit excel und access. Außerdem wurden Befehle vorgestellt, mit denen sich weitere nützliche Informationen aus externen Quellen mit den Beobachtungsdaten verknüpfen lassen, um die Auswertemöglichkeiten zu erweitern. Über die Abfragemöglichkeiten in access können die Daten so vorausgewertet werden, dass eine schnelle Erstellung von Phänogrammen (oder anderen Grafiken) möglich ist. Die Erstellung eines kleinen Skriptes zur Einführung in die nützlichen Befehle und Funktionen beim Umgang mit Beobachtungsdaten ist geplant. Außerdem soll die Seminarreihe fortgesetzt werden bzw. Seminare wiederholt werden. Als nächstes Seminar wird es voraussichtlich im Herbst/Winter eine Veranstaltung zur Erstellung von Karten mit dem frei verfügbaren GIS "QGIS" geben.

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07.01.2019 07:56 von Markus Ritz

Titelbild Vögel in Sachsen 2018
Titelbild ViS 2018

Vögel in Sachsen (Beobachtungen 2014) versendet

Das Heft 4/2018 unserer Zeitschrift „Vögel in Sachsen“ mit dem Bericht über „Ornithologische Beobachtungen 2014 in Sachsen“ wurde durch die Mitarbeiter des Förderverein Sächsische Vogelschutzwarte e.V. in den Versand gegeben. Dieser Bericht enthält wieder einer Vielzahl avifaunistischer Daten aus dem bearbeiteten Jahr. So werden die von der Avifaunistischen Kommission Sachsens und der Deutschen Avifaunistischen Kommission geprüften und daher zitierbaren Nachweise meldepflichtiger Arten für 2014 dokumentiert. Hervorzuheben sind u.a. der 1. Nachweis eines Buschrohrsängers und der 2. Nachweis eines Drosseluferläufers für Sachsen sowie ein bisher nicht registrierter Einflug von Spatelraubmöwen. Zu vielen regelmäßig, aber eher sporadisch oder lokal in Sachsen auftretenden Arten werden wieder alle Beobachtungen genannt. Beispiele dafür sind Rothalsgans, Eisente, Tüpfelsumpfhuhn, Säbelschnäbler, Odinshühnchen und Karmingimpel. Außerdem enthält der Bericht Angaben zu den Brutbeständen in Sachsen seltener Arten, Siedlungsdichtedaten und viele andere bemerkenswerte Beobachtungen wie z.B. das gehäufte Auftreten von Rotfußfalken im September 2014. Über 110 Fotos, Diagramme und Tabellen runden das Heft ab.

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