Aktuell

02.10.2019 09:03

Die Waldmoore und Moorgewässer im FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf" sind Brutstätte vom Waldwasserläufer und Kranich (Foto: M. Schrack)
Waldmoor im FFH-Gebiet "Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf"

Veranstaltung zum Kiesabbau in der Radeburg-Laußnitzer Heide

Kiesgruben schaffen in eintönigen Landschaften regelmäßig interessante Strukturen und bieten dann auch selten gewordenen Tierarten Lebensraum. So brütet ein Großteil der in diesem Jahr landesweit kartierten Uferschwalbe in solchen Sekundärhabitaten. Auf der anderen Seite werden durch offene Bergbaue auch wertvolle Lebensräume unwiederbringlich vernichtet und angrenzende Habitate beeinträchtigt. Auch hat die übliche Praxis der nachträglichen Verfüllung negative Auswirkungen auf Schutzgüter. Das gegenwärtige Bergbaurecht berücksichtigt diese Belange des Gemeinwohls nur unzureichend. Dieses Spannungsfeld wird am Beispiel des geplanten großflächigen Kiesabbaus in der Radeburger Heide am 16.11. in Berbisdorf bei einer Informationsveranstaltung beleuchtet. Die Fachgruppe Großdittmannsdorf im NABU hat viele Jahre wichtige Grundlagendaten erhoben und sich gemeinsam mit dem VSO und weiteren Naturschutzvereinen gegen das gegenwärtige Vorgehen im Planungsverfahren gewandt. Alle Interessierten sind herzlich zu der Informationsveranstaltung herzlich eingeladen. Nähere Informationen sind dem unten stehenden pdf zu entnehmen.

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02.10.2019 08:42

Extensive Wiesen auf dem Erzgebirgskamm (Foto: U. Kolbe)
Extensive Wiesen auf dem Erzgebirgskamm

60 Jahre Fachgruppe Neuhausen/Olbernhau

In den Ortsgruppen des VSO wird die wichtige Facharbeit vor Ort geleistet. Sie bilden damit quasi das Rückrat unseres Vereins. Wer in die Arbeit vor Ort eingebunden ist, weiss, dass es nicht immer einfach ist die Arbeit kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Daher ist es erfreulich und bewundernswert, dass die Fachgruppe Neuhausen/Olbernhau am 9.November bereits ihr 60jähriges Bestehen feiert. Die Fachgruppe läd dafür alle Interessierten zu einer Jubiläumsveranstaltung mit kleinem Vortragsprogramm in das Erzgebirge nach Zethau ein. Am Rand der Veranstaltung gibt es natürlich viel Zeit für den persönlichen Austausch und dem Schwelgen in Erinnungen. Die Einladung mit Programm und weiteren Informationen kann dem untenstehenden pdf entnommen werden.

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10.07.2019 09:59

Uferschwalben an Bruthöhle (Foto: D. Cîrano)
Uferschwalben an Bruthöhlen

Landesweite Uferschwalbenerfassung - Koloniegrößen jetzt ermitteln

Nachdem in den Vorwochen bereits viele Ansiedlungen der Uferschwalbe bestätigt oder sogar neu entdeckt werden konnten, gilt es in den nächsten zwei Dekaden den Brutbestand zu ermitteln. Die Ermittlung einer genauen Zahl besetzter Brutröhren ist besonders bei größeren Kolonien nicht einfach und mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Dazu muss man über einen längeren Zeitraum die Besetzung jeder einzelnen Röhre überprüfen. Ein sehr guter Näherungswert lässt sich aber über die Zählung der vorhandenen nutzbaren Brutröhren erreichen. Normalerweise sind mehr Röhren vorhanden als Paare erfolgreich brüten und der Brutbestand würde bei einer Röhrenzählung überschätzt. Aus Detailuntersuchungen zum Verhältnis besetzter zu vorhandener Röhren lässt sich aber ein Korrekturfaktor ableiten, womit man dem tatsächlichen Brutbestand nahe kommt.

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